Operationen am Kniegelenk | Arthroskopien (Gelenkspiegelungen)

Die häufigste Operation am Kniegelenk ist bei uns die Kniegelenksspiegelung, auch Kniegelenksarthroskopie genannt.

Sie kommt vor allem bei instabilen Schäden am Meniskus zum Einsatz.

Während ein stabiler Meniskusriss, der im Alltag wenig bis keine Beschwerden macht auch konservativ behandelt werden kann, wird bei größeren instabilen Meniskusrissen, bei denen Teile des Meniskus immer wieder in das Gelenk hervorragen und zu Einklemmungserscheinungen führen, meistens eine Kniegelenksspiegelung notwendig.

OP Technik

Die Meniskusoperation wird in der Regel über die Schlüsselloch-Technik mit kleinen Schnitten durchgeführt, über die die notwendigen Instrumente für die Operation in das Gelenk eingebracht werden. Über eine Videokamera kann der Operateur den Gelenkinnenraum begutachten und im Anschluss die operativen Schritte mit Mini-Instrumenten durchführen.

Bei einem Meniskusriss wird häufig der gerissene Meniskusanteil entfernt. Dabei wird darauf geachtet, möglichst viel intaktes Restmeniskusgewebe zu erhalten. In manchen Fällen kann der Meniskus auch genäht werden. Hierzu muss der Riss aber in einer gut durchbluteten Zone liegen und nur bestimmte Rissformen eignen sich für eine Meniskusnaht.

Nachbehandlung

Nach einer Meniskusteilresektion darf das operierte Bein für ca. 3-4 Tage nach der Operation nur mit 10-20 kg belastet werden, danach erfolgt der schmerzadaptierte Belastungsaufbau. Begleitet wird die Wiederherstellung der Kniegelenksfunktion durch Krankengymnastik.

Karlsruher Praxiskurse Arthroskopie an Knie und Schulter

Dr. Marx ist gemeinsam mit Dr. Rieger als Instruktor bei den Karlsruher Praxiskursen Arthroskopie an Knie und Schulter tätig, hier bildet er ärztliche Kollegen in den arthroskopischen Techniken aus.

Kniegelenksspiegelung